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Kategorie: Therapien

Grippeschutzimpfung – ein sinnvoller Piekser?

Die Zahl der Grippeschutzimpfungen nimmt von Jahr zu Jahr zu, die Hersteller verdienen gut daran. Aber nutzt die Impfung auch dem Patienten? Wie ernst sind die Impffolgen und gibt es andere Vorbeugemaßnahmen?
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Placebo und Schüttelfrust

Die Homöopathie ist wirkungslos und gefährlich, ihre Verfechter eine gut verdienende “Mafia” – so kann man auf den Punkt gebracht den Inhalt des Spiegelartikels vom 12.07.2010 zusammenfassen. Der Autor “belegt” dies mit Experten und deren Aussagen. Doch was ist dran an diesem einseitigen Bild, das der Spiegel da malt?
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Zimt – weihnachtliche Medizin?

Den Geruch von Zimt verbinden wir wie nichts anderes mit Weihnachten. Glühwein oder Plätzchen ohne das edle Gewürz wären doch undenkbar oder nicht?

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Registriertes Homöopathisches Mittel daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation

Wer kennt es nicht, da werden vom Heilpraktiker oderie Homöopathie eine Menge guter Mittel verordnet und irgendwann weiß man nicht mehr, was eigentlich für was helfen soll. Also schnell im Beipackzettel nachgeschaut – und man ist so schlau wie zuvor. Schuld an dieser Seltsamkeit ist die Europäische Arzneimittelordnung, die die früher gebräulichen nationalen Regelungen ersetzt. Dies machte eine Sonderregel für homöopathische Arzneimittel in Deutschland nötig: Alle Medikamente, die nach dem Homöopathischen Arzneibuch hergestellt werden und mindestens die D4 Potenzstufe haben, können im vereinfachten Verfahren und ohne Wirknachweis (der für homöopathische Arzneimittel aufgrund der Individualität der Therapie mit gängigen Verfahren praktisch nicht beizubringen wäre) in Umlauf gebracht werden, allerdings ohne Angabe einer Indikation. Nur wenn der Hersteller bestimmte Indikationen mittels Studien beweist, darf er folgende Indikation führen: “Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Mittelbildern ab, dazu gehören….”
Für die meisten naturheilkundlichen Hersteller sind solche Studien nicht zu finanzieren, sind es doch meist kleine mittelständische Betriebe. Nichteinmal in den Kompendien für Fachkreise dürfen die alten Indikationen der zum Teil seit Jahrzehnten bewährten Mittel mehr stehen – ein echtes Handicap besonders für junge Kollegen, die sich so die Indikationen mühsam aus alten Kompendien, durch Fortbildungen und bei Kollegen erarbeiten müssen. Besonders betroffen sind aber tatsächlich die Patienten, die keinerlei Hinweise mehr bekommen, für was das Mittel eigentlich ist, das sie nehmen sollen – Selbstmedikation wird so unnötig erschwert und vielleicht sogar eine Krankheit wegen unzureichender Therapie verschlimmert, weil man sich im Medikament vergriffen hat – der Politik sei Dank!

Hier mein “Beipackzettel” für die nächste Wahl: Registrierter EU-Politiker, daher ohne Angabe einer politischen Fachrichtung! Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie bitteie Ihre Bundesregierung

Stefan Grießinger, HP Landsberg

Keine Angst vor Alkohol

oder warum Ihr Kind von homöopathischen Mitteln nicht betrunken wird

Alkoholische Mischungen sind in der Komplex-Homöopathie und noch mehr in der Pflanzenheilkunde unverzichtbar, denn nicht jedes Mittel ist auch in Tabletten- oder Globuli-Form zu erhalten. Doch viele Eltern haben Angst vor dem hohen Alkoholgehalt (20-60% Vol.), denn die Kinder könnten frühzeitig auf den Geschmack kommen oder gar Schäden davon tragen. Ist diese Angst berechtigt?

Warum überhaupt Alkohol, kann man da nicht auch Wasser nehmen?

Die wichtigen Pflanzenstoffe, die die Wirkung des Arzneimittels ausmachen, sind nicht alle wasserlöslich, viele können nur durch Alkohol überhaupt aus der Pflanze gelöst werden und in Lösung gehalten werden. Er hilft auch bei der Aufnahme des Wirkstoffes über die Schleimhaut und schlussendlich macht er das Mittel haltbar.


Wie viel Alkohol nimmt man mit homöopathischen Arzneimitteln auf?

Die Menge ist nicht immer gleich, da die alkoholische Mischung zwischen 12% und über 50% Alkoholgehalt schwankt, je nach Mittel und Hersteller. Für unser Beispiel nehmen wir zwei in meiner Praxis häufig verwendete Mittel:

metavirulent N Tropfen (Immunsteigerung, Grippeprophylaxe)
mit 37 % Alkohol
Standarddosierung für Kinder: 3x tgl. 10 Tropfen
Ungefähr 20 Tropfen ergeben bei den Standartfläschchen 1 ml Flüssigkeit, das Kind nimmt also über den Tag verteilt 1,5 ml zu sich. Der Alkoholgehalt beträgt 37%, die Gesamtmenge Alkohol liegt also bei 0,55 ml oder 0,43 g. Zum Vergleich: 1 Glas Apfelsaft kann schon bis zu 1g Alkohol enthalten, also mehr als das doppelte!

Solunat Nr. 2 (Verdaungssystem) mit 50,1 % Alkoholgehalt
Standarddosierung 3x tgl. 5 Tropfen
Hier beträgt die Menge an Flüssigkeit 0,75 ml, die enthaltene Alkoholmenge wären dann 0,375 ml oder 0,29 g. Das ist noch weniger als beim ersten Beispiel!

Fazit:

Wir nehmen täglich Alkohol zu uns, auch wenn wir nichts trinken, versteckter Alkohol lauert in überreifem Obst, Fruchtsäften und Schokolade, er bildet sich, wenn wir Blähungen haben und durch Stoffwechselprozesse in unserem Körper. Dies ist nicht nur nicht zu verhindern, es ist vollkommen normal und unser Körper hat Mechanismen, diese Alkoholmengen gefahrlos und ohne Nebenwirkungen aus dem Körper wieder zu entfernen. Daher ist es völlig ungefährlich für Kinder, auch über längeren Zeitraum hinweg homöopathische Tropfen oder pflanzliche Tinkturen zu sich zu nehmen, solange die normalen Dosierungen eingehalten werden. Nur trockene Alkoholiker müssen sich davor hüten, für sie kann im Extremfall schon ein Tropfen einen Rückfall heraufbeschwören!

Und für die ganz Vorsichtigen habe ich auch noch einen Tipp, wie sie den Alkohol aus den Tropfen herausbekommen: Tropfen Sie die nötige Dosis einfach in siedenden Tee (ca. 60ie°C, bitte nicht heißer) und lassen Sie das Kind den Tee trinken, sobald er trinkwarm ist. Durch die Wärme verdampft der Alkohol bis das Getränk zu sich genommen wird.

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